KlassenFragen - Zeitschrift für kommunistische Debatte und Politik

KlassenFragen Ausgabe 2 / Oktober 2026

Chinas Kapitalexporte

Teil 2

Von Markus Bernd

Im ersten Teil dieses Artikels wurden zunächst die theoretischen Grundlagen des Kapitalexports entwickelt und anschließend am Beispiel der laotisch-chinesischen Eisenbahn konkret gezeigt, wie chinesische Direktinvestitionen und Kredite organisiert sind. Dabei wurde deutlich, dass diese Investitionen kommerziell strukturiert sind, mit Verschuldung und Sicherheiten verbunden bleiben und zur Festigung von Eigentumsansprüchen chinesischen Kapitals beitragen, während die produktiven Effekte im Empfängerland begrenzt bleiben.

Doch das Beispiel Laos allein kann noch nicht beantworten, ob es sich hierbei um einen Einzelfall handelt oder um Ausdruck eines allgemeinen Musters. Um diese Frage zu klären, ist es notwendig, die Perspektive zu erweitern und die chinesische Kreditvergabe und Kapitalexporte in ihrem globalen Zusammenhang zu betrachten.

Der zweite Teil dieses Beitrags untersucht daher die Struktur, Bedingungen und Folgen chinesischer Kreditvergabe gegenüber den Ländern der Dritten Welt insgesamt. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich Zahlungsströme zwischen China und den Empfängerländern entwickeln, welche Rolle Sicherheiten, Zinsen und Eigentumsverhältnisse spielen und ob sich China inzwischen selbst zu einem Zentrum des internationalen Werttransfers entwickelt hat. Abschließend werden diese empirischen Befunde im Zusammenhang der marxistischen Theorie des Kapitalexports diskutiert.

Globale Muster chinesischer Kreditvergabe

Ist Laos eine Ausnahme oder lässt sich diese Entwicklung auch anderswo beobachten? Um dies zu klären, betrachten wir die globale Perspektive.

Um auf Statistiken zurückzugreifen, müssen wir den Blick von den Zweckgesellschaften wie dem LCR Joint Venture abwenden, die Schulden außerhalb der Staatshaushalte verlagern. Die offiziellen Statistiken, auf die wir uns im Folgenden berufen, bilden nur die Schulden öffentlicher Institutionen ab. Diese Verschleierung ist dabei durchaus gewollt, da sie den Blick auf die Kredite gegenüber der eignen Bevölkerung abschirmen.

Chinas Kredite in der Dritten Welt sind nicht gleichmäßig verteilt, sondern häufen sich bei Rohstoffexportländern (Angola, Sambia, Venezuela) und geografisch nahen BRI-Mitgliedsländern wie Pakistan, Kirgistan und Laos. Für Entwicklungsländer ist China der dominierende Kreditgeber und übertrifft private und andere bilaterale Geber.1

Die Kreditvergabe wurde notwendig wegen der massiven chinesischen US-Dollar-Reserven die mit mehr Rendite verwertet werden mussten2 – umso mehr, als die Vergabe in der Regel mit dem Kauf von chinesischen Waren und Dienstleistungen verbunden ist. Zudem sicherte sie Zugang zu Rohstoffen für chinesische Firmen.3

Chinesische Kredite sind grundsätzlich kommerziell, die Mehrheit ist in US-Dollar denominiert und ca. 50 % sind durch Sicherheiten abgedeckt. Sicherheiten werden durch die Hinterlegung von Rohstofferlösen auf chinesischen oder Offshore-Konten gestellt, die im Ausfallsfall direkt zugänglich sind.4 Dies steht im Gegensatz zur Rohstoffsouveränität, bei der das Volk über die Verwendung des eigenen Naturreichtums bestimmt. Chinesische Kredite sind zwar langfristig angelegt, aber nicht zinslos. Zwar sind sie im Schnitt günstiger als private Kredite, aber nicht günstiger als die Kredite westlicher bzw. westlich dominierter Geberinstitutionen. Letztere vergeben Kredite zwischen 0 und 2 %, während die chinesischen Entwicklungsbanken zwischen 3,14 und 4,57 % liegen5 Die teilweise gewährten „Schuldenerlasse“ Chinas beziehen sich meist auf politische Gesten; tatsächlich handelt es sich in der Regel um Schuldenrestrukturierungen oder Aussetzungen ausstehender Zins- und Tilgungszahlungen größerer Kredite.6

Die beiden großen chinesischen Entwicklungsbanken, die China Development Bank und die China Exim Bank, haben über 472 Mrd. US-Dollar an Entwicklungsländer vergeben.7

Dadurch hat China inzwischen einen beträchtlichen Rentenanspruch gegenüber den Ländern in der Dritten Welt aufgebaut. Ab 2023 begann sich das Verhältnis der Rückzahlungen aus Entwicklungsländern zu drehen. Seitdem wird mehr Kapital aus den Entwicklungsländern nach China transferiert als umgekehrt.8 Auf die Entwicklungs- und Schwellenländer insgesamt angewendet, kehrte sich der Transfer bereits 2018 um.9 Die „Netto-Schuldenübertragung“ (Auszahlungen minus Rückzahlungen/Zinsen) zeigt, dass China mehr Geld von Entwicklungsländern erhält als selbst auszahlt und damit vom Netto-Geber zum Netto-Schuldeneintreiber wurde.10 Spätestens ab diesem Zeitpunkt genießt China das Privileg anderer kapitalistischer Zentren, die am Werttransfer aus der Peripherie und an den Rentenansprüchen aus der Verwertung des chinesischen Kapitals durch fremde Hände partizipieren.

Chinesische Banken, die in einer kapitalistischen Wirtschaft mit allen krisenhaften Erscheinungen agieren, sind gezwungen, diese zyklischen Krisen in ihrer Kreditvergabe zu reflektieren.11 Konkret: läuft das Geschäft in China fließen die Kredite, bei krisenhaften Verwerfungen trocknet der dringend benötigte Geldfluss aus. Es wird deutlich, dass die chinesische Kreditvergabe marktgetrieben ist und nicht etwa Ausdruck eines proletarischen Internationalismus.

Von 31 Entwicklungsländern erhielt China 2023 mehr Rückzahlungen. Im Schnitt 1,6 % des jeweiligen Staatshaushalts. China nimmt hier einen bequemen Platz neben den Entwicklungsbanken und Gebern des „Paris Clubs“ ein.12

Der springende Punkt ist, dass chinesische Kredite sich nicht maßgeblich von denen anderer Kreditgeber unterscheiden. Auch chinesische Banken vergeben Kredite gegen Zins, mit festen Rückzahlungsfristen und zu Konditionen, die sich am Ausfallrisiko orientieren.13 Ein erheblicher Teil der chinesischen Entwicklungsfinanzierung erfolgt zudem nicht zu besonders günstigen, sondern zu marktähnlichen Bedingungen.14 Ebenso werden Rückzahlungen teilweise durch Projekteinnahmen, Rohstofferlöse oder spezielle Konten abgesichert – Instrumente, die auch aus der klassischen Export- und Projektfinanzierung westlicher Kreditgeber bekannt sind.15 Und auch bei chinesischen Infrastrukturprojekten gehen die Bauaufträge häufig an chinesische Unternehmen, ähnlich wie auch westliche Exportkredite historisch häufig der Förderung der eigenen Unternehmen dienten.16

Die Punkte, in denen sich chinesische Kredite unterscheiden, sind wiederum nicht unbedingt positiv für die Gläubigerländer. So finden vergleichende Untersuchungen bei chinesischen Kreditverträgen besonders häufig weitreichende Geheimhaltungsklauseln, Sicherungsmechanismen zugunsten des Gläubigers und Bestimmungen, die gemeinsame Umschuldungen mit anderen Gläubigern erschweren.17

Von 2008 bis 2024 waren chinesische Kredite für Infrastruktur zu 58 % auf Transport und zu 35 % auf Energie beschränkt. Der Fokus der Kredite liegt auf Transport und dem Energiebereich, wodurch diese Länder auch langfristig auf den Export von Rohstoffen ausgerichtet werden. Neben der Abhängigkeit von den schwankenden Weltmarktpreisen leistet dies insbesondere einer Deindustrialisierung Vorschub. Um tatsächlich einen Beitrag zur Entwicklung der Länder zu leisten, wäre es notwendig, Investitionen und Kreditvergaben in produktive Kapazitäten zu ermöglichen. Das ist jedoch nicht der Fall, wie der Fokus auf Infrastruktur und Rohstoffe zeigt.

Rufen wir uns in Erinnerung, dass der Sinn und Zweck des chinesischen Kapitalexports laut Patrik Köbele darin besteht, Mittel für den Sozialismus zu erwirtschaften. Eine perverse Situation: wenn China die Schulden aus der Dritten Welt eintreibt, ist das in dieser Denkweise noch ein Dienst am Aufbau des Sozialismus. Nun ist damit nicht gesagt, dass westliche Geber maßgeblich anders agieren. Deutlich geworden sein sollte jedoch, dass sich China als Kreditgeber nicht anders verhält als andere Kapitalgeber auch. Und Kapital will verwertet werden.

Diskussion und Schluss

Die empirischen Befunde aus Laos sowie die aggregierten globalen Daten bestätigen, was bereits aus der Theorie des Kapitalexports folgt: Chinas Kreditvergabe und Direktinvestitionen folgen den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten kapitalistischer Verwertung. Sie sind marktgetrieben, zyklisch und auf Profitmaximierung ausgerichtet. In der Konkurrenz zwischen Kapitalen, sehen wir die Verdrängung schwacher Kapitale durch die chinesischen Monopole. Weder im konkreten Fall Laos noch auf globaler Ebene lässt sich erkennen, dass chinesischer Kapitalexport strukturell zur Entwicklung produktiver Kapazitäten in den Empfängerländern beiträgt. Stattdessen verfestigt er bestehende Abhängigkeiten, bindet Länder langfristig an Rohstoffexporte und verschärft die Verschuldung.

Das Beispiel der laotisch-chinesischen Eisenbahn illustriert diese Logik besonders deutlich. Das Projekt wird als infrastruktureller Fortschritt präsentiert, ist jedoch vollständig kreditfinanziert, kommerziell organisiert und mit Rohstoffsicherheiten unterlegt. Die PPP-Konstruktion verschleiert staatliche Haftung, ohne sie real aufzuheben. Die Folge ist eine Situation, in der Laos faktisch das Risiko trägt, während chinesisches Kapital über Zinszahlungen, Eigentumsanteile und Zugriff auf Sicherheiten abgesichert ist. Gleichzeitig bleibt der produktive Effekt im Land gering: Ohne industrielle Weiterverarbeitung verstärkt die Bahn primär Laos’ Rolle als Rohstofflieferant für den chinesischen Markt. Die Entwicklung der Produktivkräfte stagniert, während Wert abfließt und zentrale Infrastruktur in chinesischen Besitz überführt wird.

Global zeigt sich dasselbe Muster. China ist inzwischen zu einem Netto-Schuldensammler geworden, der mehr Kapital aus Entwicklungs- und Schwellenländern zurückerhält, als er neu bereitstellt. Kredite konzentrieren sich auf Transport und Energie, sind überwiegend in US-Dollar denominiert und häufig durch Sicherheiten abgesichert. Diese Struktur erzeugt einen systematischen Rückfluss von Wert in das chinesische Zentrum und reiht China in die Gruppe der kapitalistischen Kernländer ein, die von Rentenansprüchen aus der Peripherie profitieren.

Damit bestätigt sich praktisch, was wir aus der marxistischen Befassung mit der Welt längst wissen: Ungleicher Handel, Kapitalexport und Kreditvergabe reproduzieren internationale Hierarchien, anstatt sie abzubauen. Entwicklungsländer können zwar einzelne problematische Exportnischen besetzen, bleiben jedoch strukturell im Defizit, was wiederum neue Verschuldung notwendig macht. Kredite schließen diese Lücke – nicht als solidarische Hilfe, sondern als zinstragendes Kapital. Der Kreislauf aus Defizit, Verschuldung und Rücktransfer von Wert stabilisiert diese Ungleichheit.

Vor diesem Hintergrund erweist sich die Darstellung chinesischer Kapitalexporte als „Win-Win-Kooperation“ als ideologische Verkürzung. Der Verweis auf fehlende koloniale Vergangenheit oder auf formale Staatseigentümerschaft chinesischer Unternehmen ändert nichts daran, dass die Investitionen den kapitalistischen Verwertungslogiken unterliegen. Dass chinesischer Kapitalexport offiziell dem Aufbau des Sozialismus dienen soll, verschärft diesen Widerspruch zusätzlich: Wenn Wert aus der Dritten Welt extrahiert wird, um den Sozialismus im Zentrum zu finanzieren, entsteht eine perverse Konstellation, in der Ausbeutung internationalisiert wird.

Zugleich wäre es verkürzt, hier einen bloßen Gegensatz zwischen „China“ und „dem Westen“ zu konstruieren. Wie gezeigt, unterscheidet sich China als Kreditgeber strukturell kaum von anderen kapitalistischen Akteuren. Auch westliche Entwicklungsbanken operieren innerhalb derselben Logik. Der entscheidende Punkt ist nicht die nationale Herkunft des Kapitals, sondern seine Funktion: Kapital will verwertet werden.

Ebenso wenig führt eine bloße Umorientierung der chinesischen Kreditvergabe an den Interessen der Empfängerländer aus dem Dilemma. Selbst wenn produktive Investitionen ausgeweitet würden, bliebe die Eigentumsfrage zentral. Wer die Produktionsmittel kontrolliert, bestimmt über Mehrwert und Entwicklungspfade. Eine Kombination aus FDI und Kreditfinanzierung verschiebt diese Kontrolle zugunsten ausländischen Kapitals und erschwert eine spätere Überführung in gesellschaftliches Eigentum.

Damit schließt sich der Kreis zur Einleitung: Der chinesische Kapitalexport stellt keine Alternative zum imperialistischen Weltsystem dar, sondern reproduziert dessen Mechanismen in neuer Form. Werttransfer, Rohstoffbindung, Verschuldung und Deindustrialisierung bleiben zentrale Merkmale. Die Hoffnung, über kapitalistische Mittel sozialistische Ziele zu erreichen, erweist sich empirisch als Illusion.

Wollte man etwas anderes behaupten, müsste der PV die theoretische Innovation leisten, darzustellen wie der chinesische Kapitalexport ohne Ausbeutung auskommt. Er müsste zudem darstellen, in wie weit chinesische Kredite im Unterschied zu anderen Krediten tatsächlich den Aufbau produktiver Kapazitäten vorantreiben und zur Stärkung nationaler Kapitale in den Ländern beitragen. Vor dem Hintergrund der unzureichenden Befassung mit der Funktionsweise des Weltmarkts und der mehrfach falschen Bestimmungen in den theoretischen Ausführungen des PV, sind die begeisterten Aussagen, wie wir sie in der UZ lesen, nicht zu rechtfertigen.

1 Sebastian Horn/Carmen M. Reinhart/Christoph Trebesch: China’s Lending to Developing Countries. From Boom to Bust (NBER Working Paper 34359), Cambridge, MA: National Bureau of Economic Research 2025, S. 9, online: https://www.nber.org/papers/w34359.
2 Zongyuan Zoe Liu: Sovereign Funds. How the Communist Party of China Finances Its Global Ambitions, Cambridge, MA/London: The Belknap Press of Harvard University Press 2023, S. 31–73.
3 Horn et al.: China’s Lending, S. 11.
4 Ebd., S. 13; Hong Zhang: From Shielding to Pushing. Evolving Risk Management Regimes in China’s Infrastructure Export Industrial Policy, in: Studies in Comparative International Development (2025), Online First, S. 14, online: https://link.springer.com/article/10.1007/s12116-025-09483-1.
5 Rebecca Ray/Kevin P. Gallagher/Zheng Zhai/Marina Zucker-Marques/Yan Liang: Reviving Chinese Development Finance in the Global South (GCI Working Paper 045), Boston: Boston University Global Development Policy Center 2025, online: https://www.bu.edu/gdp/2025/10/10/reviving-chinese-development-finance-in-the-global-south/.
6 Vgl. z. B. Gatien Bon/Gong Cheng: Understanding China’s role in recent debt relief operations. A case study analysis, in: International Economics 166 (2021), S. 23–41, online: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2110701721000172; Sebastian Horn/Carmen M. Reinhart/Christoph Trebesch: China’s Overseas Lending and the Looming Developing Country Debt Crisis, in: Gabriel Felbermayr (Hg.): The World Economy after the Coronavirus Shock. Restarting Globalization? (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik 26), Kiel: Institut für Weltwirtschaft 2020, S. 35–40, online: https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/e4ea2899-0a28-4951-af63-b42aa8401d5f-KBW_26.pdf; Christoph Trebesch, zitiert in: Institut für Weltwirtschaft Kiel: Defaults on Chinese Debts. Developing countries risk prolonged debt overhang, Meldung vom 4. Februar 2022, online: https://www.kielinstitut.de/publications/news/defaults-on-chinese-debts-developing-countries-risk-prolonged-debt-overhang/.
7 Axel Dreher/Andreas Fuchs/Bradley Parks/Austin Strange/Michael J. Tierney: Banking on Beijing. The Aims and Impacts of China’s Overseas Development Program, Cambridge: Cambridge University Press 2022.
8 Ray et al.: Reviving Chinese Development Finance.
9 Horn et al.: China’s Lending, S. 1.
10 Ray et al.: Reviving Chinese Development Finance, S. 9.
11 Horn et al.: China’s Lending.
12 Ray et al.: Reviving Chinese Development Finance, S. 14.
13 Anna Gelpern/Sebastian Horn/Scott Morris/Brad Parks/Christoph Trebesch: How China Lends. A Rare Look into 100 Debt Contracts with Foreign Governments, Washington, DC/Kiel/Williamsburg, VA: Peterson Institute for International Economics/Kiel Institute for the World Economy/Center for Global Development/AidData 2021, S. 13, online: https://docs.aiddata.org/ad4/pdfs/How_China_Lends__A_Rare_Look_into_100_Debt_Contracts_with_Foreign_Governments.pdf.
14 Ammar A. Malik/Bradley Parks/Brooke Russell/Joyce Jiahui Lin/Katherine Walsh/Kyra Solomon/Sheng Zhang/Thai-Binh Elston/Seth Goodman: Banking on the Belt and Road. Insights from a new global dataset of 13,427 Chinese development projects, Williamsburg, VA: AidData at William & Mary 2021, S. 20, 39–40, online: https://www.aiddata.org/publications/banking-on-the-belt-and-road.
15 Anna Gelpern/Omar Haddad/Sebastian Horn/Paulina Kintzinger/Bradley C. Parks/Christoph Trebesch: How China Collateralizes (AidData Working Paper 136), Williamsburg, VA: AidData at William & Mary 2025, S. 3–4, online: https://www.aiddata.org/publications/how-china-collateralizes.
16 Malik et al.: Banking on the Belt and Road, S. 9, 15; Simon Scott: The accidental birth of „official development assistance“ (OECD Development Co-operation Working Papers 24), Paris: OECD Publishing 2015, S. 4, online: https://doi.org/10.1787/5jrs552w8736-en.
17 Gelpern et al.: How China Lends, S. 22, 26, 34.